SPD Bedburg-Hau für bezahlbaren geförderten Wohnungsbau

Ralf Wolniewicz
Ralf Wolniewicz

Die Bevölkerungsentwicklung von Bedburg-Hau ist positiv. Die Gemeinde profitiert von ihrer zentralen Lage im Kreis und durch die Nähe zu Kleve. Aber es fehlt in Bedburg-Hau an Wohnraum. Dies kann einer Wohnungsmarktstudie des Kreises Kleve entnommen werden. Die SPD im Rat der Gemeinde Bedburg-Hau hat sich dieser Problematik angenommen. Die Sozialdemokraten haben nun einen Antrag eingereicht zur Ermittlung des Bedarfs und zur Schaffung von bezahlbarem öffentlich geförderten Wohnraum.

„Es gibt schon derzeit einen Bedarf an preisgünstigen Wohnungen. Bis 2030 ist laut der Studie des Kreises aber in Bedburg-Hau mit einem Rückgang an Wohnungsfertigstellungen um 20,4 Prozent zu rechnen, obwohl die Einwohnerzahlen weiter steigen sollen“, sagt SPD-Ratsherr und Mitglied des Bauausschusses, Ralf Wolniewicz und erläutert: „50 Prozent der Bevölkerung und 80 Prozent der Seniorenhaushalte erfüllen schon heute im Kreis Kleve die Voraussetzungen für einen Wohnberechtigungsschein. Wohnen muss für jeden bezahlbar sein“

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Willi van Beek unterstreicht: „Grundsätzlich ist eine Mischung aus frei finanziertem und sozialem Wohnungsbau nötig. Wir brauchen eine Analyse und Strategie für ausreichend bezahlbaren Wohnraum in Bedburg-Hau. Laut Studie gibt es Nachholbedarf. Auch die Zahl der Senioren wird stark ansteigen. Diese Zielgruppe muss ebenso durch unterschiedliche barrierearme Wohnformen berücksichtigt werden.“

Die SPD weist in ihrem Antrag darauf hin, dass der Kreis Kleve extra zur Schaffung von sozialen Wohnungsbau eine Baugesellschaft gegründet hat und die Zusammenarbeit mit den Kommunen sucht. Der Antrag ist für die Ratssitzung am 28. November zur Beratung gestellt.

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